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Geniessen Sie nun also ganz besonders die knackigen Stiele und das frische Grün der Posteleinblätter. Ein Posteleinpesto-Rezept finden Sie unter "Aktuelles".

Der Postelein wird als Nachkultur in unseren Gewächshäusern angebaut. Ein Beet steht nach Stangenbohnen im 2. Glashaus, welches zur sicheren Versorgung frostfrei gehalten wird. Er ist bereits im September gesät, als Jungpflanze angezogen und dann Anfang Oktober gepflanzt worden. Der Postelein ist aufgrund seines geringen Wärmebedarfs eine dankbare Überwinterungs-Kultur. Im frostfrei gehaltenen Gewächshaus kann er auch mehrfach geerntet werden. Weitere Beete haben wir im Kalthaus gepflanzt, welche allerdings während frostiger Temperaturen nicht beerntet werden können.

Seine Vielfältigkeit stellt er bei der Zubereitung als Salat unter Beweis. Aufgrund seines dezenten Eigengeschmacks, der als mild-säuerlich und ein bisschen salzig beschrieben werden kann, lässt er sich sowohl pikant, als auch süsslich z.B. gemischt mit Obst anrichten. Äpfel und Birnen sowie ein Senf-Dressing sind besonders empfehlenswert. Eine weitere Stärke besteht in der Mischbarkeit mit allen gängigen anderen Salatarten. Gelegentlich ist er auch Bestandteil unserer Winterschnittsalat-Mischung. Weitere Komponenten dieser Mischung sind Salatrauke, Babyleaf, Winterkresse, Babymangold, zarten Spinatblättchen, Hirschhornwegerich, Blattsenf sowie in diesem Winter erstmals auch Tatsoi - eine Art Pak Choi - und Kultur-Sauerampfer.

Roh kann Postelein auch hervorragend zu Pesto verarbeitet werden. Möchte man ihn etwa als Zugabe zu Suppen oder Saucen erhitzen, darf er zum Schluss wirklich nur ganz kurz mitgegart werden, um sein Aroma nicht zu verlieren. Seine ernährungsphysiologische Bedeutung liegt im diätetischen Wert sowie im hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt der Blätter. Hier ist Eisen, Magnesium und Calcium besonders hervorzuheben.