Angebot 22./23.5.:

Die Rucola - botanisch: Diplotaxis tenuifolia - wird auch Wilde oder Italienische Rauke genannt. Zur Zeit ernten wir sowohl die im Frühjahr ins ungeheizte Noppenfolienhaus gepflanzte Sorte "Letitia", als auch die im Folienhaus überwinterte. Einige hundert Paprika-, Pepperoni-, Gurken- und Auberginen-Jungpflanzen warten bereits darauf, dort gepflanzt zu werden.

Bei der Rucola werden grundsätzlich zwei Arten voneinander unterschieden. Zum einen gibt es die Salatrauke (botanisch: Eruca sativa), die bei uns in der Schnittsalat-Mischung zum Einsatz kommt. Aufgrund ihres würzigeren Geschmacks bevorzugen wir Duftgärtner allerdings die Wilde Rauke. Beide Sorten erfreuen sich seit etwa 15 Jahren zunehmender Beliebtheit und sind damit Zeugnis des grossen Einflusses der mediterranen Küche in Deutschland. Aufgrund ihres erdnussartigen, scharfen, kresseähnlichen Geschmacks kann die Rucola zum Verfeinern von Salaten, Saucen, Eintöpfen, Suppen sowie zur Herstellung von Pesto eingesetzt, oder ähnlich wie Spinat zubereitet werden.